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Oskar Fanta

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Oskar Fanta
Sehen - Raten - Lachen?

Quiz- und Spielsendungen im Fernsehen der DDR

Berliner Beiträge zur Mediengeschichte [ISSN 1612-4464], Bd. 2
Berlin 2006, 253 Seiten, € 28,00 ; ISBN 978-3-89998-079-0

Über das Buch:
Quiz- und Spielsendungen des Fernsehens der DDR waren äußerst vielfältig, bunt, teilweise skurril, aber immer auch politisch. Von Sehen – Raten – Lachen über Sind Sie sicher? bis zu Gemeinsam macht´s Spaß: die vorliegende medienhistorische Gesamtschau über knapp 40 Jahre Quiz- und Spielsendungen des DDR-Fernsehens betrachtet neben programmgeschichtlichen Aspekten stets auch politische, ökonomische und kulturelle Entwicklungen der DDR.
Ein zentrales Anliegen der DDR-Fernsehunterhaltung war die Gestaltung der „sozialistischen Unterhaltungskunst“, die zur Entfaltung der „sozialistischen Persönlichkeit“ in der „sozialistischen Menschengemeinschaft“ beitragen sollte. Als Folge aus der Verbindung zwischen Publizistik, Bildung und Unterhaltung konnte dieser theoretische Anspruch in den Quiz- und Spielshows des DDR-Fernsehens nicht immer überzeugend erfüllt werden. Doch was damals über den Sender ausgestrahlt wurde, spiegelt schließlich eine sehr authentische DDR-spezifische Unterhaltung wider, die Bestandteil einer eigenen gesellschaftlichen Identität geworden ist. Eine historische Darstellung dieser kulturgeschichtlichen Identität über das Phänomen und die medialen Produkte der Unterhaltungskultur zu beschreiben, ist eines der Anliegen dieses Buches.

"Ich wünsche den Leserinnen und Lesern dieses Buches ebenso viel Freude und Erkenntnisgewinn, wie ich ihn beim ersten Lesen hatte."

Prof. Dr. Wolfgang Mühl-Benninghaus
Institut für Kultur- und Kunstwissenschaften
Humboldt-Universität zu Berlin

Pressestimmen:

[...] ist Oskar Fanta ein medienhistorisch fundiertes Werk gelungen, das umfassend und detailliert aufklärt über Werdung und Entwicklung eines wichtigen Programmsegments im DDR-Fernsehen. Für eine programmgeschichtliche Erforschung des deutschen Fernsehens stellt dieses Buch einen weiteren wichtigen Baustein zur Verfügung.

Rundfunk und Geschichte, 3/4 (2007), S.82-84
Lutz Warnicke