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Gerald Schreiber
Giftmorde in Nyingtri – Tratsch in einer osttibetischen Pilgerstadt
Berliner Beiträge zur Ethnologie [ISSN 1610-6768], Bd. 25
Berlin, Juli 2011, 114 Seiten, 28,90 €
ISBN 978-3-89998-195-7

Zur Buchreihe

über das Buch:
Den Einwohnern der osttibetischen Region Kongpo wird nachgesagt, Pilger zu vergiften, die zum heiligen Berg Kongpo Bönri unterwegs sind. Angeblich soll dadurch die für Wohlstand und Prestige zuständige Energie vom Opfer auf den Täter transferiert werden. Dieses Vorurteil ist alt und weit verbreitet. „Kongpopa“ – also ein Einwohner Kongpos – ist in Tibet nahezu synonym für „Vergifter“.
„Du gehst nach Kongpo? Nimm lieber Dein eigenes Essen mit?!“ rieten dem Autor dieses Buches besorgte Freunde in Lhasa, als sie von seinem Plan, nach Kongpo zu reisen, erfuhren. Gerald Schreiber hat sich trotz dieser „Gefahren“ auf den Weg gemacht, um den Gerüchten über Vergiftungen vor Ort nachzugehen.

über den Autor:
Gerald Schreiber (M. A.) studierte Tibetologie und Ethnologie in Berlin. Auf seinen Forschungsreisen besuchte er Nordindien, Nepal und Tibet. 2006 hielt er sich mehrere Monate in Tibet auf, um für vorliegende Studie zu recherchieren. Heute lebt er mit Frau und Kind in Mannheim.